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Weitere Anspielungen von Reifen

Seit der Verlobung macht Effi alles, was laut der Konvention gut ist. Sie verlobt sich, unterstützt von ihrer Mutter, mit einem viel älteren Unbekannten nur deswegen, weil diese Ehe gesellschaftliche Vorteile haben soll. Effi selbst denkt, dass jeder der Richtige sein kann, wenn er einen Adelstitel hat und auch dank einer guten Stellung viel verdient. Man sieht, dass dieses romantische Mädchen ihre Träume aufgibt, und nur kühl kalkuliert, was für sie günstiger sein wird. Sie gibt die kindliche Vorstellung von Liebe ab. Sie handelt nach der Konvention. Effi wird zu Baronin Innstetten und versucht eine glückliche Braut zu spielen. Das ist aber eine grosse Löge, denn dieses Glück nur ihre Vorstellung ist, leider keine reine Wahrheit (Reifen nimmt in der allgemeinen Diskussion über das Bild der Epoche in diesem Roman auch teil). Was auch wichtig ist: der Protagonistin gefällt das neue Zuhause überhaupt nicht. Später stellt sie auch fest, dass dieses Haus zum Spukschloss wird. Das Mädchen ist mit ihrem neuen Leben, obwohl sie alles hat, was sie auch immer will, nicht zufrieden ist (die Pathologie dieser Situation wurde von T. Reifen ganz detailliert in seinem Aufsatz erläutert). Sie fühlt sich einsam, denn ihr Ehemann interessiert sich für sie kaum. Sie sehnt sich nach dem Elternhaus und nach der Kindheit.